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  Tips & Techniques - Interface - Deutsch

Interface - Deutsch:
Selektions- und Anzeigefilter
 
Works with:
R9
Requires:
Version 9.012
 


 
In CINEMA 4D gibt es mit dem Selektions- und dem Anzeige-Filter zwei Features, die dem Workflow sehr entgegenkommen.

 
Schritt 1: Zunächst geht es um den Selektions-Filter. Es gibt zwei Wege, um auf diesen zuzugreifen: 1. Über das Selektionsmenü / Selektions-Filter. 2. Über den Button mit dem Pfeil und dem Fragezeichen. Vergewissern Sie sich, daß alle Objekte angezeigt werden und klicken Sie auf den Selektions-Filter-Button.

 
Schritt 2: Sobald Sie auf den Button klicken, sehen Sie eine Liste der verschiedenen zu filternden Objektarten, die selektiert werden können. Befindet sich ein Haken daran, bedeutet das, sie können selektiert werden. Deaktivieren Sie die Objektart, deren Selektion nicht erlaubt werden soll.

 
Schritt 3: Probieren Sie das jetzt einfach aus, indem Sie auf Objekte klicken, die Sie im Selektions-Filter-Menü deaktiviert haben.

 
Schritt 4: Um diese Objekte im Editor jetzt wieder selektierbar zu machen, gehen Sie wieder zum Selektions-Filter und aktivieren wieder die entsprechenden Objekte. Das Ganze ist immer dann sinnvoll, wenn Sie nur mit bestimmten Objekttypen wie beispielsweise Null-Objekten, Bones etc. arbeiten wollen, ohne zum Selektieren immer zum Objekt-Manager zurückkehren zu müssen. Ebenfalls über den Selektions-Filter zu erreichen, ist das Selektionswerkzeug. Mit diesem Dialog ist es möglich, Objekttypen schnell zu selektieren bzw. zu deselektieren. Besonders im Zusammenspiel mit dem Attribute-Manager ist dieses Feature sehr mächtig und beschleunigt den Workflow beträchtlich. So ist es beispielsweise möglich, hier „Bones“ zu aktivieren, was alle Bones in der Szene auswählt, um dann deren Stärke im Attribute-Manager gleichzeitig zu ändern. Eine andere Möglichkeit wäre die Selektion aller Lichter, um deren Helligkeit oder Schattentyp zu ändern.

 
Dieses Werkzeug kann ebenfalls zur Tag-Selektion und -Manipulation verwendet werden. So ist es ohne weiteres möglich, jedes Textur-Tag in der Szene oder jedes Polygon-Selektions-Tag zu selektieren.

 
Das andere anfangs erwähnte Feature ist der Anzeige-Filter, der genauso einfach zu bedienen ist, wie der Selektions-Filter.

 
Schritt 1: Alle Ihrer Objekte sollten in der Ansicht sichtbar sein. Hier gibt es sogar drei Wege, das Ansichts-Filter-Feature zu erreichen: 1. Über das Ansichts-Menü: Darstellung / Anzeige-Filter. 2. Über das Ansichts-Menü: Bearbeiten / Ansichts-Voreinstellungen / Tab Filter 3. Über die obere Iconleiste mit dem zweiten Fragezeichen-Button (rechts neben dem Selektions-Filter-Button). Klicken Sie auf den Anzeige-Filter-Button.

 
Schritt 2: Sobald Sie auf den Button klicken, erscheint eine Liste ähnlich der des Selektions-Filters. Wenn Sie etwas aus der Liste deaktivieren (beispielsweise Null-Objekte) werden alle diese Objekttypen aus der Ansicht ausgeblendet.

 
Schritt 3: Um die „verschwundenen“ Objekte wieder sichtbar zu machen, klicken Sie wieder auf den Anzeige-Filter-Button und aktivieren wieder die entsprechenden Objekttypen. Das Deaktivieren von Objekttypen auf dieser Liste blendet in der Ansicht alle entsprechenden Objekte aus. So können Sie beispielsweise alle Deformationsobjekte oder Bones mit einem einzigen Klick im Anzeige-Filter verbergen. Dies ist wesentlich weniger Aufwand, als alle diese Objekte im Objekt-Manager unschtbar zu schalten.


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